Die Digitale Transformation im Kontext verstehen

Verstehen der digitalen Transformation

Kontext

Verstehen der digitalen Transformation

Bewerten – Herausforderungen erkennen

Verändern der digitalen Transformation

Selbstverständnis

Die Digitale Transformation verstehen, bewerten, gestalten

Einstieg

Was können die Teilnehmenden erwarten? Es wird um Basis- und Orientierungswissen gehen. Welche Perspektive kann hilfreich sein, den Prozess der digitalen Transformation in seiner Komplexität zu verstehen? Welches Vorgehen wird empfohlen? Zum Essay –>

Orientierungs- und/oder Fachwissen?

Es wird um die Vermittlung von Orientierungswissen gehen. Die Vermittlung von Fachwissen hat an Hochschulen in Gestaltungsdisziplinen Priorität. Orientierungswissen im Sinne Humboldts führt eher ein Schattendasein. Lassen sich beide beim Thema digitale Transformation zusammenbringen? Zum Essay –>

Digitalisierung oder digitale Transformation

Was den Unterschied ausmacht

Die Begriffe Digitalisierung und digitale Transformation werden oft beliebig genutzt. Das Wort Digitalisierung wird gerne als Abkürzung gebraucht. Beide zu unterscheiden macht jedoch Sinn, sie stehen für unterschiedliche Epochen. Zum Essay –>

Den Digitalisierungspfad verfolgen

Die große Transformation

Die Verwandlung vieler Dinge, von Handlungen und Bedürfnissen in Daten im digitalen Kapitalismus. Der Ausgangspunkt ist die Transformation vieler Dinge, Handlungen und Bedürfnisse in Daten. Von dort aus ist die heute verbreitete „Logik“ des Digitalisierungspfades zu entdecken.  Zum Essay –>  Zum Video –>  

Die Verwandlung der Märkte durch Internetkonzerne
Plattform-Ökonomie und proprietäre Märkte 

Durch die Umgestaltung von Produkten, Handlungen und Bedürfnissen und in Daten hat sich die globale Ökonomie in eine Plattform-Ökonomie verwandelt, die von amerikanischen und chinesischen Internetkonzernen dominiert wird. Mit ihren Spinnennetz ähnlichen Strukturen konnten sie in kaum einem Jahrzehnt die globalen Märkte beherrschen. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Besiedlung der privaten Lebenswelt. Wie war es möglich, dass sich aus Daten, die beliebig vermehrbar sind und von daher als die unknappe Güter gelten, proprietäre Märkte entwickeln konnten?
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Die Verwandlung von Privatheit und Demokratien
Big Data, Datenanalyse, Datensouveränität 

Mit Datenanalysen und Mustererkennung können einerseits Profile zum Nachteil der privaten Nutzer angelegt oder das bislang Unsichtbare für soziale, ökologische oder ökonomische Innovationen sichtbar gemacht und sinnvoll genutzt werden. Eine große Rolle wird dabei in Zukunft die Künstliche Intelligenz (KI) spielen. Zum Essay –>

Die Verwandlung der Industriegesellschaft
Internet der Dinge, Industrie 4.0, Cyberphysische Systeme 

Die Vernetzung der in Daten transferierten Dinge, Handlungen und Bedürfnisse ist der naheliegende nächste Schritt. Nach und nach entsteht ein digitaler Zwilling. Wir fokussieren uns mit der Industrie 4.0 auf den Produktionsbereich, der erfolgreich daran arbeitet. Zum Essay –>   Zum Video –>

Die Transformation des Geldwesens 

etwa durch Bitcoins, Stable Coins 

Mit Bitcoins kann sich die Umgestaltung  des Geld- und Finanzwesens ausweiten. Attraktiv sind Bitcoins, weil sie knapp wie Gold sind. – Wie funktionieren Blockchains und weshalb könnten sie zu einer Konkurrenz für die Plattformen der Internetkonzerne werden? Zum Essay –>

Die Transformation des Verbrechens
z.B. Ransomware

Heutzutage ist kein physischer Einbruch oder eine Androhung von Gefahr für Leib und Leben nötig, um Personen oder Unternehmen zu erpressen. Auch Lösegeldzahlungen sind problemlos anonym realisierbar. Mittels digitaler Währungen wie Bitcoin bleibt die Identität der Täter oft unbestimmt. Digitale Erpressung war zwar auch vor der Einführung dieser präsent, erforderte aber einiges an Know-How im Bereich der Geldwäsche. Zum Essay –>

Die Kolonisierung der gesellschaftlichen Infrastrukturen
Der Kampf um Beherrschung der Gesellschaft im digitalen Kapitalismus

Google & Co. weiten ihren Aktivitäten verstärkt zur Gewinnung der EU-Infrastrukturen aus. Ihr Augenmerk liegt auf der Kolonisierung der politischen Daseinsvorsorge, auf Güter und Dienstleistungen in den Bereichen Mobilität, Wohnen, Bildung, Gesundheit und Pflege, Stadt- und Gemeindeentwicklung, Kultur, Freizeit und Kommunikation sowie auf Dienstleistungen der Öffentlichen Verwaltung. Das ist für demokratisch verfasste Staaten brisant, da ihre Steuerungs- und Kontrollmöglichkeiten durch Umwidmung in privatwirtschaftliche Strukturen unmittelbar betroffen sind. Zum Essay –>

Wie der Digitalisierungspfad „gemacht“ wurde

Wie konnte sich die „Logik“ des Digitalisierungspfades entwickeln? Welche Rolle spielten die unterschiedlichen Akteure im Silicon Valley, ökonomische Denkschulen, Narrative, Metaphern und Ereignisse? Zum Essay –> 

Die historischen Fundamente des Digitalisierungspfades

Vom Kontor zum Industriezeitalter

Im Fokus stehen zwei Epochen: <Vom Kontor zum Industriezeitalter> und <Vom Fließbandbüro zum SAP-Büro>. Das Kontor wurde vom industriellen Zeitalter abgelöst. Die Lehren von Frederic Winston Taylor und Henry Ford prägen bis heute die Arbeitsorganisationen der Unternehmen. Zum Essay –>

Vom „Fließbandbüro“ zum „SAP-Büro“

Der Essay beschreibt die Arbeitsorganisation des „Fließbandbüros“. Sie ist mit Namen wie F. W. Taylor und Henry Ford verbunden. In dieser Zeit wurden Strukturen der Arbeits- und Lebenswelt etabliert. Jahrzehnte später setzt die Datenverarbeitung darauf auf, beispielsweise die SAP-Software, die mit ihren Angeboten zur Prozessorganisation zum Weltmarktführer für Industriesoftware wird. Der Pfad der Industrialisierung geht nach und nach in den Digitalisierungspfad über. Zum Essay –> 

Oldies – was vor 20 Jahren diskutiert wurde

Visionen und Alltag – Menschen in der digitalen Wirtschaft

In dem Essay „Visionen und Alltag – Menschen in der digitalen Wirtschaft“ aus dem Jahre 2002 wird die These vertreten, dass jede neue Technik, einen Schweif vorher nicht bedachter Zusatzarbeit nach sich zieht. Es geht um Mails, Powerpoint-Präsentationen und Internetnutzung als Zeitvernichtungsmaschine. Sie wird in Publikationen und Prospekten und auch in der Wirtschaftsinformatik bis heute kaum zum Thema gemacht. Zum Essay –>

Der computerökologische Wunschpunsch – „Tulpen aus Amsterdam“ Netzwerke und Umwelt

Am weltgrößten Schnittblumenmarkt Aalsmeer in Holland lässt sich schon früh erkennen, wie die globale Vernetzung ökonomischer Prozesse mit Informationssystemen gestaltet werden kann. Schnittblumen sind eine „leicht verderbliche Ware“. Das hat den Aufbau von Aalsmeer geprägt. Dies wurde bald von Industrie und Logistik adaptiert und findet sich wieder in der Metapher Just-in-time-Produktion. Da die Fertigung vieler Teile weltweit an Fremdfirmen vergeben wurde und für viele Teile aus Kostengründen keine Lagerhaltung mehr vorgesehen ist, müssen die Transporte exakt zum Zeitpunkt des Einbaus bereitstehen. Aalsmeer kann so als Referenzmodell der globalen ökonomischen Vernetzung gesehen werden, an dem auch die Umweltfolgen bereits erkennbar werden. Zum Essay –> 

Mit Internet und Informationstechnik zu einer nachhaltigen Entwicklung?!

In die Beziehung von Internet und nachhaltiger Entwicklung wurden schon zu Beginn der 2000er Jahre große Hoffnungen gesetzt. Ökonomen und Sozialwissenschaftler standen erst am Anfang, um die Internet-Ökonomie mit ihren „Häutungen“ der traditionellen Geschäfts- und Marktmodelle zu verstehen. 

Die Wissenschaften machten sich erste Überlegungen hinsichtlich nachhaltiger Entwicklungspfade. Hoffnung machte ihnen schon damals für den Bereich der Mobilität die Brennstoffzelle. NGOs plädierten für globale Wissensnetzwerke organisiert von Bürgern. Zum Essay –>