Worum es geht

Es gibt zahlreiche Vorschläge zur Umsetzung der digitalen Bildung. So etwa die Vermittlung von Medienkompetenz, wozu unter anderem Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren, Analysieren und Reflektieren, Schützen und sicheres Agieren im Internet zählen. – Das jüngst verbreitete Konzept Data Literacy Education, möchte Studierenden die Fähigkeit vermitteln, mit Daten auf kritische Art und Weise umgehen zu können. Im Fokus stehen dabei nicht-technische und nicht-naturwissenschaftliche Studierende, wie Mediziner, Betriebswirte und Geisteswissenschaftler. – Große Aufmerksamkeit versuchen Verlage und digitale Konzernen zu bekommen, indem sie Schulen und Hochschulen Unterrichtmaterialien zur Verfügung zu stellen. Diese sind oft mit Cloud-basierten Learning-Analytics-Systemen verbunden. So sollen die Stärken und Schwächen der Lernenden schnell und effizient analysiert, kontrolliert und gespeichert werden. Das darüberhinausgehende Angebot: Komfortgewinne vor allem für die Lehrenden, da sie mit weniger Prüfungsaufwand rechnen können. Unter Datenschutzgesichtspunkten eine langfristig bedenkliche Entwicklung für Studierende, Schüler und Schülerinnen, wenn man bedenkt, dass all diese Daten gespeichert bleiben.

Wir, eine Projektgruppe am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg, rücken die digitale Transformation mit ihren Bausteinen, Herausforderungen sowie nachhaltigen Optionen ins Zentrum. Diese Herangehensweise, Orientierungswissen über die Digitale Transformation zu vermitteln, ist an Hochschulen und Schulen bislang kaum verbreitet. Wir betten damit den Ansatz Data Literacy Education in das Curriculum Digital Transformation Literacy ein. Die Studierenden-Videos und die von uns entwickelte Videoreihe über digitale Bausteine, wie Big Data, Plattformökonomie, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz sowie die damit verbundenen Herausforderungen für Ökonomie, Ökologie, Privatheit, Berufs- und Arbeitswelt sowie Nachhaltigkeit können auch im Rahmen des Konzeptes flipped classroom genutzt werden.

Mit der Methode des forschenden Lernens gehen wir einen innovativen Weg: Studierende wie Schüler und Schülerinnen sollen die Veränderungspotentiale der digitalen Transformation für Leben und Arbeit exemplarisch selber entdecken und ihre Arbeit in Projektarbeit in einem Video umsetzen.

Gelungene Arbeiten werden auf dieser Plattform präsentiert.

Des Weiteren bietet MikroPolis.org sowohl inhaltliche Beiträge zur Digitalen Bildung als auch Empfehlungen und Werkzeuge zur Videoproduktion an.

Wir wollen mit dieser Plattform Schüler*innen und Studierende anregen, selber aktiv zu werden. Die für diese Plattform entwickelten Konzepte können sie dabei unterstützen. Informationen für interessierte Seminare und Schulklassen, die mitmachen möchten, finden sich unter Mitmachen.

Die Metapher <MikroPolis> steht für Mikroelektronik und dem altgriechischen Polis, verstanden als Bürgergemeinde, also im weiteren Sinne für die Wechselwirkungen von Technik und Gesellschaft.

Wer wir sind

Prof. Dr. Arno Rolf

Prof. Dr. Arno Rolf

Koordination

Fachbereich Informatik

Tim Runge

Tim Runge

Inhalte

Student B.Sc. Informatik

Mathias Kerkhoff

Mathias Kerkhoff

Webauftritt

Student B.Sc. Wirtschaftsinformatik